Selektives Laserschmelzen SLM

Kontakt

Stephan Ziegler

Name

Stephan Ziegler

Oberingenieur

Telefon

work
+49 241 8906 653

E-Mail

E-Mail
 

Das Verfahren

SLM-Belichtungsprozess. Fraunhofer ILT, Aachen / Volker Lannert. SLM-Belichtungsprozess.

Der Ausgangswerkstoff für den SLM-Prozess ist ein Metallpulver. Es wird in einer geschlossenen Prozesskammer als dünne Schicht von ca. 30 - 50 μm auf einer Substratplatte aufgebracht. Entsprechend der berechneten Flächen des CAD-Modells wird das Pulver selektiv mit dem Laserstrahl durch lokalen Wärmeeintrag aufgeschmolzen.

Danach wird die Substratplatte abgesenkt und eine neue Pulverschicht aufgetragen. Die nächste Schicht wird wieder mit Laserstrahlung selektiv aufgeschmolzen und schmelzmetallurgisch mit der unteren Schicht verbunden. So entsteht das maßgeschneiderte Bauteil schichtweise aus dem Pulverwerkstoff. Durch das vollständiges Aufschmelzen der Pulverpartikel mit dem Laserstrahl kann eine Bauteildichte von ca. 100 Prozent erreicht werden.

In dem Verfahren können handelsüblichen Pulverwerkstoffen wie zum Beispiel Edelstahl, Werkzeugstahl, Titan-, Aluminium-, Co- und Ni-Legierungen verwendet werden. Aufgrund dieser Merkmale entsprechen die mechanischen Kennwerte der SLM-Bauteile weitgehend den Spezifikationen des verwendeten Serienwerkstoffs.

Das fertiggestellte Bauteil wird je nach Anwendungsfall einer Endbearbeitung und Wärmebehandlung unterzogen, um die geforderte Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit sowie das gewünschte Gefüge mit den entsprechenden mechanischen Eigenschaften zu erreichen.